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Jens Hausladen muss kräftig in die Pedale treten, um als 541. beim Ötztal-Marathon einen Großteil der 4000 Starter hinter sich zu lassen. Die grandiose Aussicht belohnt für vieles. Foto: privat

240 Kilometer in den Alpen im Sattel

Haslacher Keller-Brüder, Rathgeber, Hausladen und Etowski bewältigen Ötztal-Marathon mit Bravour

20 000 Radler wollen alljährlich beim Ötztaler Radmarathon in Sölden starten – 4000 dürfen aber nur. Vom Haslacher Fitness Turm waren fünf Radler am Sonntag dabei. Sie schlugen sich prächtig.

Haslach (red/ho). Der Start des 238 Kilometer langen Radrennens, bei dem 5500 Höhenmeter zu bewältigen waren, erfolgte bei zwei Grad Kälte um 6.45 Uhr und führte von Sölden nach Ötz über das Kühtei nach Innsbruck, die alte Brennerpassstraße nach Sterzing. Von dort aus ging es über den Jaufenpass nach St. Leonhard zum finalen Aufstieg auf das 2509 Meter über dem Meeresspiegel gelegene Timmelsjoch.

Erwartung übertroffen

Bei perfekten Bedingungen lieferten alle fünf Kinzigtäler Fahrer hervorragende leistungen ab und übertrafen die Erwartungen deutlich. Allen voran fuhren die Keller-Brüder Stefan und Christof, die in Sölden überglücklich nach 8:17 Stunden gemeinsam ins Ziel kamen. Ihre Platzierungen unter 4000 Startern (213./214.) waren sehr respektabel. Lukas Rathgeber ging das Rennen sehr schnell an und hatte am Timmelsjoch zu kämpfen. Das Tempo von Stefan und Christof Keller konnte er nicht mehr halten. Er kam dennoch nach sehr guten 8:24 Stunden als 274. ins Ziel. Ebenfalls überzeugen konnte Jens Hausladen der nach 8:47 Stunden als 541. die Ziellinie überquerte. Christof Etowski blieb bei seinem Debüt mit 9:31 Stunden ebenfalls deutlich unter 10 Stunden und wurde schließlich 1196. Für über 300 Starter blieb der Traum vom Ötztaler Radmarathon unerreicht. Sie mussten vorzeitig aufgeben. Vor diesem Hintergrund ist die Leistung der Kinzigtäler umso höher zu bewerten.

Quelle: Mittelbadische Presse, Mittwoch, 31. August 2011
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